«Ärmere Leute waren der Pest stärker ausgesetzt»

Shownotes

Moderation: Claude Bühler

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00:00:03: Sie hören Uni-Ball, der Wissenschaftspodcast auf Prime News im Gespräch mit Menschen die Wissen schaffen.

00:00:13: In Zusammenarbeit mit der Universität Basel und präsentiert von Interpharma.

00:00:19: wir forschen weiter!

00:00:25: Vor dem Tod sind ja alle gleich aber der Tod trifft nicht alle gleich.

00:00:31: als die Pest im siebzehnten Jahrhundert in Basel wütete starben besonders ärmere Jugendliche.

00:00:39: Das hat ein Fachthemen herausgefunden.

00:00:42: Wie hat man diese Erkenntnisse über die Pestopfer gewinnen können?

00:00:46: Das erklärt uns jetzt Laura Rindlisbach, Doktorandin an der Universität Basel.

00:00:52: Sie ist erst Autorin der erwähnten Studie.

00:00:56: das ist der Podcast Uniball auf Prime News.

00:00:59: mein Name ist Clau Bühler.

00:01:01: Frau Rindlsbacher ich grüße sie bevor wir Pest und ihre Studie zu sprechen kommen.

00:01:06: zunächst ein Wort zur Arbeit.

00:01:09: Sie sind eine Archäo-Antropologin, was ist das?

00:01:12: Was machen sie?

00:01:14: Das heißt grundsätzlich, dass ich archäologie studiert habe und mich auf die Untersuchung von menschlichen Skelettresten spezialisiert habe.

00:01:24: also wir untersuchen da Skelette auf Ihre biologischen Grunddaten wie wir das nennen.

00:01:29: Das heißt, wir schauen uns ganz unterschiedliche Merkmale an den verschiedenen Knochen an und aus diesen Beobachtungen können wir dann herausfinden in welchem Alter jemand verstorben ist oder auch welches biologische Geschlecht diese Person hatte.

00:01:44: Was hat sie daran interessiert?

00:01:47: Also ich war schon immer fasziniert was man eben über früheren Menschen herauswinden kann wie Sie ihr Leben gelebt haben.

00:01:56: Ich habe da auch schon immer Dokumentationen geschaut und eben was man so direkt am menschlichen Körper über frühere Personen herausfinden kann, ist ein unglaubliches Archiv eigentlich.

00:02:09: Und das fand ich schon als Kind spannend!

00:02:12: Was erzählt Ihnen unser Skelett?

00:02:15: Also was können Sie herausfinden auch ob jemand arm oder reich war?

00:02:20: Wir können eigentlich die meisten Dinge, die Spuren am Knochen hinterlassen, beobachten natürlich und untersuchen.

00:02:30: Das können Knochenbrüche sein oder auch Krankheiten, z.B.

00:02:35: die Siflis ist ein sehr bekanntes Beispiel, dass eben eine Krankheit die Spuren am Knochern hinterlässt.

00:02:41: Das machen aber nicht alle Krankheiten.

00:02:43: Die Pest zum Beispiel hinterläßt keine Spuren ans Gelett.

00:02:48: Und wie merkt man das jemandeben arm oder reich war?

00:02:52: Da machen wir uns, also das muss man immer so für verschiedene Zeiten ein bisschen unterschiedlich anschauen weil es ja eben auch unterschiedliche Einflüsse auf den Körper haben kann.

00:03:02: Da versuchen wir vor allem zu schauen.

00:03:04: gibt es Unterschiede in Arbeitsbelastung zwischen verschiedenen sozialen Gruppen wo wir vielleicht schon vom Bestattungsort darauf schließen können dass es vielleicht eher höher gestellte oder eher tiefergestellte Menschen sind?

00:03:18: und dann schauen wir eben versuchen wir viel zu vergleichen.

00:03:21: sind diese Krankheitszeichen oder auch Belastungszeichen, wie früh einsetzende Artrose zum Beispiel.

00:03:30: Sieht man die an den verschiedenen Gruppen gleich?

00:03:33: Oder gibt es da Unterschiede?

00:03:35: und so können wir dann für verschiedene Zeiten versuchen herauszufinden was sind die Merkmale, die uns eben Informationen zu diesem Thema.

00:03:42: Auf diesen Punkt kommen wir noch zurück.

00:03:53: An der Studie hat sich die archäologische Bodenforschung finanziell beteiligt.

00:03:58: Ein interdisziplinäres Team war am Werk, also welche Berufsgruppen waren da beteiligt?

00:04:04: Also es fängt im Grunde genommen schon mit der Grappung an.

00:04:07: Die archäologische Bodenforschung hat im Stadtkassino vor, also zum Jahr zwei tausendzehntzen und zweitausend siebzehn ausgegraben.

00:04:14: Da durfte ich auch schon mithelfen Und auch da waren schon Anthropologen mit beteiligten Aber natürlich auch eben Archäologen und Ausgräber.

00:04:24: Und dann weiter bei der Auswertung haben wir einen Historiker im Team gehabt, der eben die Archivarbeit übernommen hat.

00:04:32: Das war Peter Roth.

00:04:34: Daneben haben wir auch ein genetisches Team von der Universität Kiel das eben die Untersuchungen gemacht hat welche Pathogenen also welche Bakterien oder Viren vielleicht in diesen Individuen auffindbar sind.

00:04:49: Es war das Team um Ben Krause Chora.

00:04:53: Mein Kollege Elias Flatscher hat eben die archologische Auswertung.

00:04:56: Das hat sich mehr mit den Befunden in dem Sinn von den Mauern, also die Klosterüberreste aber auch die Fundgegenstände in den Krebern selbst.

00:05:08: Ich habe die menschlichen Knochen analysiert und zusammen mit einer weiteren Kollegin, weitere bioachometrische Untersuchungen gemacht hat.

00:05:17: Also sie hat stabile Isotopen aus den Knochen extrahiert, um dann die Ernährung rekonstruieren zu können.

00:05:24: Claudia Gehrling eben auch an der Universität Puzzletätig

00:05:27: ist.

00:05:28: Das klingt nach Detektivarbeit!

00:05:32: Man sucht viele kleine Puzzle-Teile und versucht daraus ein großes Ganzes zu rekonstituieren.

00:05:40: Wer hat denn Interesse an diesen Ergebnissen?

00:05:45: Ich meine, wir natürlich erst Forschenden.

00:05:48: Aber ich denke auch eben Geschichte ist etwas das ... Ich meine woher kommen wir?

00:05:55: Also was ist in der Vergangenheit passiert?

00:05:57: Da können wir auf der einen Seite irgendwie auch was lernen.

00:06:01: Für mich ist es wichtig dass man sieht wie divers die Menschen früher schon waren dass es eben eigentlich auch immer Menschen waren, also dass sie vielleicht in gewissen Dingen sehr unterschiedlich sein können.

00:06:13: Aber doch im ich glaube tiefen Innern sind wir alle wollen wir ein gutes Leben führen und versuchen das auf die bestmögliche Art so wie das halt unser kultureller Hintergrund uns beibringt, ebenso ein Leben zu leben und das eben immer wieder zu sehen finde ich extrem interessant.

00:06:35: Wir wollen ja auch für die Zukunft.

00:06:39: Also wir forschen hier nicht nur einfach die Vergangenheit, sondern es ist auch etwas das meiner Meinung nach uns eben auch etwas sagt wie wir in Zukunft weiter denken

00:06:48: können.

00:06:50: Jetzt zur Pest und ihrer Studie.

00:06:54: was hat überblicksmäßig Basel denn für eine Pestgeschichte?

00:06:57: Wie oft, wie hart wurden wir da getroffen?

00:07:03: Ich bin nicht per se eine Pest-Expertin, diese Informationen beruhen zum großen Teil auf der Archivarbeit von Peter Roth.

00:07:12: Und eben zusammen mit ihm und Elias Flatscher habe ich das, was er im Archiv herausgefunden hat gesammelt vor allem auch kontextualisiert und eben auch natürlich vieles, weil ich selbst keine Historikerin bin habe ich auch vieles aus der bereits vorhandenen Literatur.

00:07:34: Und man kann da sagen, dass die Pest zwischen XIII und XIV ist das Moment wo der schwarze Tod auftritt also die große erste Pestwelle im Mittelalter und XVI, VIII und VI war sie etwa... ...dreiundzwanzig Mal in Basel.

00:07:57: Also das ist wirklich etwas, was auch immer.

00:07:59: wieder ist immer wieder gekommen, sie war aber nicht immer gleich schlimm.

00:08:04: Also es gibt sehr starke Wellen und gibt auch Wellen die sind nicht ganz so schlimm.

00:08:10: Und gegen im Verlauf des siebzehnten Jahrhunderts scheinen Sie ja auch schwächer zu werden.

00:08:17: also unsere Kollegen aus der Genetik haben dazu eben Indizien vom Pest genommen selbst, dass sich dieses Bakterium-Jasinianpest ist eben auch verändert hat.

00:08:28: Also Mutationen entwickelt hat, die eben diese Virulenz

00:08:32: beeinflussen.

00:08:34: Wie viele Menschen sich infizieren und dann auch sterben.

00:08:46: Reden wir nun über das siebzehnte Jahrhundert?

00:08:49: Wie hat da den Pest im Basel gewütet?

00:08:52: Gibt es der Opfer zu allen?

00:08:54: Also es gibt diesen besonders schlimmen Ausbruch von, äh, sechzehnzehn elf und den hat der Stadtarzt Felix Platter sehr detailliert dokumentiert.

00:09:05: Er hat wirklich aufgeschrieben wer wurde krank und wer ist gestorben?

00:09:11: Und wenn man da äh... Es ist nicht ganz klar was die Stadtbevölkerung zu dieser Zeit also die gesamte Bevölkerungszahl zu dieser Zeit war, aber man vermutet das wohl etwa die Hälfte der Bevölkerung erkrankt ist und etwa ein Drittel verstorben.

00:09:28: Also es ist wirklich eine extrem hohe Zahl!

00:09:32: Und wir sehen diese erhöhte Sterblichkeit auch in den Archivakten des Spitals.

00:09:40: also wir sehen dass die Todesfälle in diesem Jahr erhöht sind, also normalerweise sieht man so pro Jahr zehn bis sechzig Todesfälle und in diesem Jahr sind es zweihundert siebzig.

00:09:56: Also so als kleiner Indikator dass das wirklich eine ziemlich auch einschneidet, das Ereignis gewesen sein muss.

00:10:04: Man muss auch sagen die wenn eben so eine schlimme Welle kamen das dauerte dann auch einen Moment bis sich die Bevölkerungszahlen natürlich wieder erholen.

00:10:14: Und gibt Trudieren dazu, wie lange das dann auch dauert ist sozusagen.

00:10:21: Also nicht mehr der Schwarze Tod.

00:10:23: aber wenn die Pest dann eben nicht mehr kommt, wie lang es dauert dass diese Bevölkerung aus Zahlen sozusagen wirklich anfangen zu wachsen?

00:10:31: Ja und welche Mittel hat man damals gegen die Peste also die wirksamen oder auch unwirksame?

00:10:39: Es gibt natürlich Verschiedenes Fähren, wo man versucht hat die Pässe zu bekämpfen.

00:10:45: Da gibt es zum einen die religiöses Fähre, was vor allem darum ging eben... Man hat das durchaus auch an seine Strafe Gottes empfunden und dann ging es eben daran dass man seinen Lebensmantel entdehm entsprechend anpasst, dass man eben die Messen besucht und eben einfach darauf schaut wie nicht keine zusätzlichen Gründe liefert, dass man eine Strafe erhalten könnte.

00:11:13: Das traurige Kapitel in diesem Aspekt ist natürlich die Judenverfolgung weil das einer der Gründe weswegen man angefangen hat diese verschiedenen Programme durchzuführen.

00:11:27: und da hat auch Basel.

00:11:30: eben sogar bevor die Pest überhaupt im Basel angekommen ist haben die ersten schlimmen Programme begonnen Und seit diesem Moment hatten die jüdische Bevölkerung auch kein Niederlassungsrecht mehr in der Stadt.

00:11:44: Also ist wirklich ein sehr trauriges Kapitel.

00:11:49: und natürlich wie.

00:11:51: daneben gibt es natürlich auch noch die medizinischen Mittel, die man versucht hat, einzusetzen.

00:11:59: Da bin ich jetzt nicht so bewandert.

00:12:01: da gab es verschiedenste Versuche, die Pest zu behandeln.

00:12:06: Wir erfolgreich die Waren, das ist schwierig zu beurteilen auch weil wir wissen dass die Peste also wenn in den Quellen Pestilenz steht dann ist es nicht in jedem Fall also die Beulenpeste oder die Lungenpeste die wir eben heute dem Bakterium Yasinia pestis zuschreiben sondern können eben auch andere solchen Ereignisse sein.

00:12:27: Aber sie scheint nicht komplett hilflos zu sein.

00:12:29: Also ja aber wie vieles wirkt ist natürlich Schwierig.

00:12:35: Jetzt in diesem Fall, den Sie untersucht haben heißt es in Ihrem Medientext die Abhängigkeit vom Handel hielt der Stadtrat davon ab während Epidemien die Tore zu schließen.

00:12:49: dadurch konnte sich die Krankheit leichter ausbreiten also war das eine reale Abhängigkeiten oder fühlte man sich da einfach wirtschaftlich bedroht?

00:13:02: Ja Ich denke, wenn man die Ratstechste so liest erinnert sich ein bisschen, was man auch für Argumente während der Covid-Pandemie gehört hat.

00:13:14: Und da sind wir eben auch in diesem dritten Aspekt.

00:13:17: extrem wichtig ist die Maßnahmen, die politischen, die man ergriffen hat um eben die Bevölkerung zu schützen.

00:13:25: und da gibt es nicht nur sozusagen diese städtischen Maßnahmen sondern es gab ein ganzes Netzwerk von europäischen Städten, die sich eben zusammengeschlossen haben zu einem Informationsnetzwerk also vor allem auf Initiative von Mailand.

00:13:52: Also im.

00:13:52: Quarantäne-Proschriften wurden schon sehr früh eingeführt in Italien und eben darum ist Mailand auch einer der Vorreiter diese Kooperationen mit den anderen europäischen Staaten ins Leben rufen.

00:14:03: und da geht es eben vor allem darum dass man sich informiert wenn die Pest auftritt.

00:14:08: Und da gab es ein Art System von Passierscheinen, also man erinnert sich an das Covid-Zertifikat.

00:14:14: Das ist im Grunde genommen etwas sehr Ähnliches.

00:14:16: dieser Passierschine sagt dann dass man ich glaube bis drei Monate muss also der Ort wo man vorher war und drei Monate pestfrei waren als man gegangen ist.

00:14:31: Es kommt einem schon sehr bekannt vor.

00:14:33: Effektiv!

00:14:35: Und natürlich zugetest in diesem Informations- und Austauschnetzwerk.

00:14:40: Da wollte man, dass man informiert wird, wenn die Peste da ist.

00:14:45: Wenn man sich nicht so an diese Dinge gehalten hat – es ist aus den Quellen auch bekannt, dass Basel diesen Passierschein nicht ganz so rigoros kontrolliert hat wie sie das vielleicht hätten sollen – Das konnte dann dazu führen, dass eben diese anderen Städte auch die sogenannte, also das, die dann eine Sperrung oder eine Zwangsquarantäne auf einer Stadt legen konnten.

00:15:18: Das ist auch passiert für Basel.

00:15:22: Ich kann Ihnen jetzt das Jahr nicht mehr genau sagen aber ich weiß sicher mindestens einmal passiert.

00:15:29: und eben diese Abhängigkeit vom Handeln natürlich war man hatte man die Lieferketten und alles.

00:15:36: Aber ich denke auch, dass man sieht... Es gibt eine ganz spannende Anekdote, finde ich, wo es eben darum geht wie versorgt man eine Stadt, die abgeschlossen ist weil sie müssen ja trotzdem irgendwie versorgt werden.

00:15:47: Und man hat dann die Güter, die man brachte in einen Kessel gemacht und dann über die Stadtmauern hochgezogen Und die Leute in der Stadt haben dann das Geld reingemacht.

00:16:01: Dann haben sie es wieder runtergelassen, dann haben sie den Kessel mit Wasser gefüllt und gekocht, also das Geld im Grunde genommen abgekocht... ...und ich meine, das klingt schon nach einer sehr schlauen Maßnahme!

00:16:13: Wie natürlich auch diese Quarantänevorschriften und diese Passierscheine.

00:16:18: aus der heutigen klinischen Perspektive unterbricht das Infektionsketten natürlich schon wenn man dann die Leute isoliert.

00:16:26: Also dann hätten auch diese geschlossenen Statttore, die hatten durchaus Wehkung gemacht.

00:16:32: Ja also man sieht auch es gibt ein Beispiel ich schaue kurz nach.

00:16:39: Es waren glaube ich Uri ja die Landschaft.

00:16:44: Uri verhängte während eben der letzten Pestwelle das ist die wir auch festgestellt haben eine achtzigtägige Quarantäne Mit Erfolg, den Uri war von dieser Pestwelle eben so wenig wie die anderen katholischen Orte der Inner Schweiz.

00:17:01: Also sie konnten ... Sie waren da nicht betroffen.

00:17:05: Also das funktionierte schon.

00:17:07: und man muss auch sagen in dieser Welle hat dann auch Basel angefangen diese hygienische Maßnahmen wirk ja stärker umzusetzen.

00:17:15: Und es ist eben interessant weil man kann nachweisen dass ein bisschen unrühmlichere Kapitel dass die meisten Pestwellen im sechzehnten, siebzehn Jahrhundert wohl über Basel in den Süden und in die Schweiz

00:17:28: kamen.

00:17:30: Und von dem her abdemo das ist aber dann eben wirklich die letzte Pestwelle und dann kommt die Pest zumindest in die Schweizer nicht mehr.

00:17:38: also es gibt noch ein paar Ausbrüche ich weiß London und Montseil aber scheint sich dann wirklich nicht mehr so weit in Europa auszubreiten.

00:17:47: und ich denke dass liegt auch daran dass man sich dann vielleicht auch stärker an diese in diesen Informationsnetzwerken und dann diese Maßnahmen vielleicht auch in europäisch mehr gehalten hat.

00:17:58: Also Basel ist ja auch keine Ausnahme, das muss man ja auch sagen.

00:18:01: Es gibt andere Städte die auch ihre Messen zum Beispiel nicht absagen wollten.

00:18:07: also um jetzt da Basel unnötig an den Fragen zu stellen.

00:18:21: Gehen wir auf den Basler Fall zurück, den Sie untersucht haben im Kreuzgarten des ehemaligen Bahrbüßer Kloster, wo heute das Stadtkasino steht kam bei Ausgrabungen mehr als zweihundertsechzig Gräbern aus dem siebzehnten Jahrhundert zum Vorschein.

00:18:39: Warum gerade da?

00:18:40: Was passierte da im Kloster?

00:18:43: Also wir wissen eigentlich sehr wenig über die konkrete Entstehung dieses Bestattungsplatzes.

00:18:50: also wir haben nicht Wir haben nicht mit so vielen Gräbern gerechnet, als wir ausgegraben haben.

00:18:56: Und wir dachten ja, dass vielleicht ein Mönchsfriedhof mit dem Bauffüßer-Closter war.

00:19:01: Das Bauffüser-Cluster war in der Neuzeit natürlich nicht mehr ein Closter, sondern die Reformation hat ja die Stadt erfasst und dadurch wurden eben diese Gebäude in den Besitz des Spitals über, also das Bürgerspital an den Schwellen.

00:19:22: Und in dieser Anfangszeit wissen wir, dass diese Gebäude ganz verschiedene Nutzungsphasen haben.

00:19:30: Also am Ende des sechzehnten Jahrhunderts werden auch mehrfach durchziehende Soldaten dort eingefordiert.

00:19:40: Wir vermuten ein Teil der Bestattung könnte mit diesen Ereignissen zusammenhängen.

00:19:45: Da haben mehrfach zurückkommende Soldatens Flecktyphus mitgebracht.

00:19:53: Aber eben die Skelette, die jetzt in dieser Studie präsentiert werden sind wahrscheinlich etwas eine spätere Nutzung.

00:20:02: Und da ist mehr diese Nutzungen durch das Spital selbst und das ist ein sehr spannendes, auch ein bisschen komplexes Thema weil ab einem gewissen Datum wir wissen nicht genau wenn das so wird.

00:20:17: Wir wissen einfach in den Quellen Und das ist eine Abteilung, die in den älteren Quellen wird so als früher ihren Anstalt beschrieben.

00:20:37: Aber dort werden verschiedenste Menschen untergebracht und denen man aus einem gewissen Fällen hat, hat man das Gefühl es geht um eine Abschottung in einer anderen Fälle.

00:20:47: geht es aber auch wirklich, dass man diese Patienten eben auch auf eine andere Art behandeln muss als es vielleicht ein alltägliches Spital-Patient ist.

00:20:58: Es ist dann bisschen eine schwierige Abteilung und manchmal doch auch so wirkt das, ob man eben auch Leuten droht, dass sie in Salmosen schickt.

00:21:09: Im neunzehnten Jahrhundert werden die Bedingungen sehr schlechter also einfach zu wenig Platz weil benutzt sozusagen die Mönchsklausen die Alten und eben den Kreuzgarten.

00:21:22: Und auch den Gang, also als Innenhof für diese Abteilung.

00:21:27: Und irgendwann scheint der Platz sehr knapp zu werden und das ist dann natürlich auch schwierig wie man mit diesen Leuten umgeht.

00:21:34: Also es ist ein Quellenwirt nicht sehr klar so.

00:21:37: Peter Roth hat da sehr viel nachgeforscht.

00:21:42: Also Sie schreiben Es habe da einen solchen Friedhof gegeben.

00:21:46: Was spricht dafür und was ist das überhaupt, ein solchen Friedhof?

00:21:51: Ja also einen solchen Friedhoff.

00:21:54: Ich würde jetzt vielleicht diesen Friedhof spezifisch nicht gleich aus solchen Fried hofs oder vor allem mal als Notfriedhof.

00:21:59: Also man hat wie eine Notsituation wo man eine größere Menge an Menschen bestatten muss.

00:22:07: Das muss hier nicht immer eine solche sein.

00:22:09: in unserem Fall scheint es tatsächlich eben ein paar Sachen erreichen, ist es zu geben die hinter der Entstehung dieses Bestattungsplatzes stehen.

00:22:20: Aber eben stellt sich dann auch die Frage, wer wird denn wirklich dort bestattet?

00:22:26: Sind das alle oder werden die regulären Friedhöfe also einen normalen Kirchgemeinden bzw.

00:22:33: in Stadtquartieren weiterhin genutzt?

00:22:37: Das ist so ein bisschen wirklich unklar und wir vermuten Also zumindest ich vermute, dass teilweise eben Menschen dort bestattet worden sind.

00:22:46: Die die keine Angehörigen hatten, die gekommen wären und sie geholt hätten.

00:22:51: also das ist noch häufiger.

00:22:52: Das weiß man auch aus dem Spital Friedhof in St.

00:22:55: Johann, dass das eben häufig einem Leute sind wo niemand kommt und sie holt.

00:23:00: Ob das dann jetzt gerade im Pestfall natürlich auch der Fall ist, das weiß ich nicht weil es ist eine andere Situation.

00:23:06: da kann man sicherlich die normalen Maßstäbe

00:23:09: anwenden.

00:23:11: Also es wurden da zweihundertsechzig Gräber gefunden, was war dabei auffällig für sie?

00:23:21: Wir haben nicht nur eine Nutzungsphase sozusagen.

00:23:25: Elias Flatscher hat drei Phasen identifiziert wobei die erst eben in der späte sechzehnte Jahrhundert und die anderen beiden eben ins siebzehnte Jahrhunderte tieren Und es war ihm auffällig, dass wir durch alle diese Phasen eben diese Mehrfachbestattung beobachten können.

00:23:45: Das heißt eben, dass mehrere Individuen in einen Grab gelegt worden sind und wahrscheinlich in der Regel gleichzeitig.

00:23:53: aber wir können das nicht für alle diese Gruppen genau sagen.

00:23:57: Ja wie viele Skelete haben Sie denn untersucht?

00:24:01: Also insgesamt haben Also ich und auch noch ein paar Studierende, die Abschlussarbeiten geschrieben haben.

00:24:12: Und meine Aufgabe in meiner Diskussion ist es nach eben alle diese Daten zusammenzutragen.

00:24:17: Für die Studie selbst, die wir jetzt publiziert haben, haben wir einfach fünfzehn Individuen genauer vorgestellt.

00:24:27: Wir haben verschiedene Gruppen probt mit Zähnen um herauszufinden ob wir irgendwelche Pathogene finden, also unsere Kollegen aus Kiel.

00:24:38: Und in dieser Gruppe mit diesen fünfzehn Individuen konnten eben an fünf Individuern das Pest genommen nachgewiesen werden und deswegen haben wir die vorgestellt.

00:24:56: Was waren das für Menschen?

00:24:59: Zu Hauptsache?

00:25:00: Also dass ... In dieser kleinen Gruppe war das Durchschnittsalter extrem tief.

00:25:06: Was heißt das?

00:25:08: Das Durchschnitzalter war siebzehn Kommasiven Jahre Und das hat man extrem selten.

00:25:15: Man hat diese Vorstellung, dass die Menschen früher nicht so alt geworden sind.

00:25:18: Das stimmt in dem sie nicht, weil wenn man schon jung stirbt ist es einfach Statistik im Grunde genommen.

00:25:25: Also jemand kann gut sechzig, achtzig oder auch neunzig geworden sein in dieser Zeit aber wenn natürlich eine große Anzahl an jüngeren Menschen und spezifisch eben auf jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern stirbt, das ist extrem auffällig!

00:25:41: Wovon haben sich diese Menschen ernährt?

00:25:45: Was Claudia Gehrling herausgefunden hat durch ihre Untersuchungen, das hat eben gezeigt.

00:25:52: Diese fünfzehn Individuen hatten eine sehr beendliche Ernährung, vor allem so pflanzliche Nahrung.

00:25:58: Das ist v.a.

00:25:59: Getreide, also spezifisches Getreidet zum Beispiel nicht Hirse.

00:26:05: Das kann man nicht unterscheiden und sieht gar nichts.

00:26:09: Anscheinend aber für die Neuzeit glaube ich nicht ganz unnormal.

00:26:14: Also, dass es nicht auffällig ist.

00:26:16: Aber man sieht auch sie hatten schon Zugang zu Tierproteen.

00:26:22: Interessant ist sie hat sich dann verglichen mit Daten aus der Eisenzeit weil wir haben ja Basel-Gasfabrik, die kältische Siedlung und da gibt es diese Daten auch.

00:26:31: und auch aus dem Frühmittelalter gibt das auch schon Daten.

00:26:33: Und interessant war einfach wirklich sehr anders ausgesehen hat und glaube von, wenn man das so vergleicht scheint sie mehr pflanzliche Nahrung zu sich genommen zu haben als diese älteren Gruppen.

00:26:48: Aber was es eben konkret heißt ist noch schwierig alleine an diesen Stabilen Isotopen herauszufinden.

00:26:57: aber ich denke dass sie so univerum ist schon sehr interessant.

00:27:01: also scheinen schon sehr ähnlich Bedingungen gewesen zu sein.

00:27:06: Haben den höheren Stände mehr Fleisch an Teile gegessen?

00:27:09: Das ist in der Regel die Annahme, ob das dann immer so ist kommt natürlich auch ein bisschen darauf an was jetzt einen höheren Stand genau definiert weil man kann ja auch alle ordentliche haben.

00:27:20: also okay Sie haben wir erwähnt Anzeichen schwerer körperlicher Arbeit registriert.

00:27:30: Was sieht man da?

00:27:32: Also ich habe vor allem eben mir die Wirbelsäulen im Spezifischen etwas genauer angeschaut, weil sie haben den Vorteil dass gewisse Teile der Wirbels säule kann man bei jüngeren Individuen also bei Kindern auch schon anschauen und dann kann man so ein bisschen vergleichen oder zumindest sagen ah gewisse ich nenne es mal Verschleißerscheinungen fangen schon früh an.

00:27:54: Und das ist das was wir eigentlich gesehen haben.

00:27:56: Also muss sich nicht vorstellen dass Sie jetzt schon unglaubliche Autrose hatten.

00:28:00: aber der Fakt Zum Teil eben zehn oder elfjährigen Halsspuren, da sind in den Zwischenwirbelgelenkens das.

00:28:10: Wir haben ja die Wirbelkörper und den Wirbelbogen.

00:28:15: Die Wirbelbürgen sind miteinander verbunden.

00:28:17: Und die kann man eben anschauen.

00:28:19: Da gibt es zum Teil schon Anzeichen, dass sie sich verändern.

00:28:27: Ob das dann schon Schmerzen gemacht hat, weiß man natürlich nicht.

00:28:30: Aber der Fakt, dass es schon da ist, ist halt interessant.

00:28:34: Weil in den Regeln fängt auch später an.

00:28:36: also wenn man jetzt eine normale körperliche Arbeit die nicht übermäßig belastend ist durchführt.

00:28:43: Von welchen Arbeiten gehen Sie denn aus?

00:28:47: Also es gibt vergleichbare Studien aus einem Salzbergwerk aus der Bronzezeit, also in Hallstadt kennt man vielleicht auch Und dort haben sie auch viele Kinderskelette untersucht.

00:28:59: Und diese haben eben ähnliche Spuren und da gehen Sie davon aus, dass es eben so halt mechanische Trautlasten sind.

00:29:06: Also man kann sich vielleicht vorstellen, dass die vielleicht Abraum abtransportiert haben oder auch Erz aus den... Ich denke das ist hier ähnlich und das sind ja eben oft auch Arbeiten, Wenn man in der Literatur schaut, sind dann oft eben die niederen Stände, die das machen.

00:29:24: Die das dann zum Teil nicht unbedingt immer jeden Tag.

00:29:28: Also das sind so Taglöhne, die von einer solchen Arbeit zur nächsten gehen.

00:29:33: und wenn eben Kinder das schon sehr früh anfangen müssen also im Sinne davon dass sie nicht wie eine Lehre machen was man ja zu dieser Zeit auch schon hatte Weil eben, dass sie arbeiten ist per se jetzt nicht überraschen oder muss auch nicht unbedingt verwerflich sein.

00:29:48: Aber wenn man natürlich wie keine Wahl hat was man für Arbeit machen kann am dem Moment wird das problematisch und dann kann man sich auch schlecht schützen und das führt in der Regel auch dazu, dass man sich nicht so ausruhen kann.

00:30:01: Ja also

00:30:03: Sie gehen von langwirtschaftlicher Arbeit aus Hausbau einfach überhaupt Lasten tragen.

00:30:12: Ja, sicher nicht nur das.

00:30:15: Es gibt viele solche Tätigkeiten.

00:30:18: Ich bin auch selber noch ein bisschen am Heraus finden was da eigentlich alles hineingeht.

00:30:23: aber sie haben sicher recht es gibt ja auch Landwirtschaft eben um die Stadt herum.

00:30:27: also das spielt sicher auch mit.

00:30:29: aber eben Baustellenarbeit ist sicher auch ein Thema.

00:30:34: Was es genau ist Wie immer können wir sie leider nicht fragen, was ich natürlich ganz gerne tun würde.

00:30:41: Und man kann eben aus den Spuren selbst nicht direkt sagen, was es für eine Arbeit ist.

00:30:47: Ja betrifft das Frauen und Männer zu gleichen Teilen oder gibt es da Unterschiede?

00:30:54: Also Frauen und Männer haben unterschiedliche Arbeiten.

00:30:58: also eben Männer werden schon häufiger diese körperlich schweren Arbeiten durchgeführt haben.

00:31:06: Was nicht heißt, dass Frauen nicht auch solche Arbeiten machen?

00:31:09: Weil bei Frauen ist es oft schwieriger weil Männer also man kennt das aus dem Spitalfriedhof aus dem neunzehnten Jahrhundert wo man die Leute identifizieren kann.

00:31:20: Bei Männern steht häufig ein Beruf, bei Frauen steht manchmal sehr selten einen Beruf und manchmal etwas.

00:31:28: aber es ist oft so dass Frauen viel breiter Tätigkeiten ausgeführt haben.

00:31:33: Und Männer haben zum Teil wirklich einen Beruf, den sie ... Also man macht ja in der Regel nicht das ganze Leben genau das Gleiche.

00:31:40: Das beeinflusst die Aussagekraft natürlich auch.

00:31:45: Aber ich denke jetzt rein grundsätzlich von einer Belastung sind aber Männer und Frauen wahrscheinlich in einem ähnlichen Maße betroffen wenn sie eben in gewissen sozialen Umständen sich befinden.

00:31:59: Die Leute, die sie jetzt untersucht haben waren das zu mehr halt ein Männer oder waren das zum eher halt Frauen?

00:32:07: Also es waren fünf Männer und zwei Frauen.

00:32:09: Es waren in dieser Gruppe tatsächlich mehr Männer aber insgesamt haben wir auch viele Frauen also ist nicht so dass es jetzt in jedem Fall einen Männerüberschuss gewesen wäre.

00:32:31: Sie schreiben von Stressfaktoren bei Kindern.

00:32:34: was meinen Sie konkret und wie merkt man das?

00:32:40: Im Laufe der Kindheit kann man natürlich ganz unterschiedliche Stressphasen durchleben.

00:32:45: Das kennen wir auch, wir werden krank und gehen vielleicht zur Schule.

00:32:50: Und das verändert unsere Umgebung.

00:32:53: Es kann eben auch psychischer Stress sein, weil man wirklich woanders ist.

00:32:58: In der Vergangenheit beginnt eine Lehre oder geht woanders hin.

00:33:05: Bei Kindern, wir wissen alle das Milchgebiss entwickelt sich ja und dann wird er ersetzt durch das permanente Gebiss.

00:33:12: Und während sich eben diese Zahnentwicklung vollzieht wenn man da gewisse Stressphasen hat, das könnte auch eine Mangelperiode sein.

00:33:21: also wir können nicht sagen was es jeweils ist.

00:33:23: aber das führt halt manchmal dazu dass die Bildung des Zaunschmelzes unterbrochen werden kann.

00:33:30: Das kann man dann sehen in Form von Linien oder auch von Punkten.

00:33:35: Und da die Zahnentwicklung relativ einheitlich verläuft, können wir nach ungefähr einschätzen wann im Leben einer Person das passiert ist und das hat immer noch einen Vorteil.

00:33:48: Da sind wir auch an den Erwachsenen weil die Zähne verändern sich ja nicht

00:33:52: mehr.

00:33:52: Ja und von welchen Stressfaktoren gehen Sie denn aus?

00:33:57: Also es gibt den ersten großen Stressfroktor, ist natürlich die Geburt.

00:34:03: Ja klar!

00:34:04: Und der zweite ist in der Regel der Wechsel von der Muttermilch zur festen Nahrung weil da werden oft eben auch neue Patrogene kommen in dein Körper und natürlich dann eben wenn diese man vermute eben so mit fünf sechs kommen Kinder Gesellschaften, wo man jetzt nicht ein Schulsystem hat wie wir es heute kennen werden sie angefangen in die Gesellschaft oder eben auch zum Teil in die Arbeitswelt integriert zu werden.

00:34:35: Das muss nicht heißen dass die gleiche sehr viel arbeiten müssen.

00:34:39: wenn man sich zum Beispiel vorstellt auf einem Bauernhof denkt man ja irgendwann an mitzuhelfen und das muss eben nicht.

00:34:47: ich finde das noch wichtig dass man auch daran denkt es muss nicht immer ausbeuterisch sein Das gehört dann auch in vielen Gesellschaften einfach dazu und ist dann halt statt Schule, dass wie man lernt sich auf das erwachsenen Leben vorbereitet.

00:35:04: Und das kann aber natürlich auch Stress verursachen und eben auch Krankheiten, also dass man da mehr mit solchen Dingen in Kontakt

00:35:12: kommt.

00:35:13: Sie schließen in ihrer Studie auf eine erhöhte Verwundbarkeit dieser Leute?

00:35:19: Wieso?

00:35:23: eben auch damit zu tun, dass wenn man zum Beispiel in so einem Taglöner-System feststeckt

00:35:34: z.B.,

00:35:34: also dann ist man wieder darauf angewiesen, dass man jeden Tag erhaubt, damit wir ihn essen können.

00:35:40: und in so einer prekären Situation kann man halben, wenn man z. B. krank wird oder man hat zum Beispiel mal Rückenschmerzen, sagen wir es mal so Da kann man natürlich nicht einfach gleich zum Arzt gehen und überprüfen, wo man das liegt.

00:35:53: Also ist es jetzt einfach weil ich einmal zu schwer gehoben habe und es reicht wenn ich mich ein bisschen erhole und dann geht's weg.

00:36:01: Wenn man das nicht kann, dann kann das sich auch zu einem chronischen Leiden entwickeln.

00:36:07: Und das Gleiche ist eben auch, wir haben über die Maßnahmen gesprochen.

00:36:12: Die städtischen Maßnahmen sind eben auch

00:36:14: z.B.,

00:36:15: dass man den Markt meiden soll oder eben sich isolieren soll, aber wenn niemanden hatte einen, der Nahrung bringt.

00:36:27: Dann kann man ja fast nicht zu Hause bleiben und dann setzt man sich gefährlichen Situationen aus, sondern natürlich andere auch.

00:36:34: Und das erhöht die Verwundbarkeiten.

00:36:36: Das ist nicht dass diese Personen sich nicht schützen wollen.

00:36:39: Man hat einfach wie keine... Man kann diesen Maßnahmen nicht so umsetzen, wie man es soll.

00:36:55: Wie müssen wir uns die Lebenswelt und auch das soziale Leben, auch Familienleben der Nieder- und mittleren Stände den Vorstellen im Basel?

00:37:04: Es ist sicher sehr stark geprägt von Nähe.

00:37:13: Gerade in den Mitteln und Niederen Ständen kann man sich nicht vorstellen als ein Haushalt.

00:37:20: Ein reicher Haushalt ist natürlich sowieso ganz viele Leute aber für die nicht ganz so ausgestatteten Personen heißen.

00:37:27: Das heißt, man teilt sich den Wohnraum mit anderen Haushalten zusammen.

00:37:31: also dass wir jetzt als heutige Perspektive auch seinen eigenen Haushalt bezeichnen wollen wie Sie das damals gesehen haben das ist natürlich noch mal eine andere Frage.

00:37:40: aber sie

00:37:41: haben mehr auf engem Raum gewohnt.

00:37:44: ja eben ich kann mich beurteilen wie die Menschen das selbst wahrgenommen haben.

00:37:50: für uns wäre es wahrscheinlich schon sehr eng aber ich denke Das ist jetzt etwas, das ich nicht unsere Vorstellung übertragen möchte.

00:37:58: Aber was halt auch ist ... Und die hatten zum Teil auch Bedienstete angestellte oder so?

00:38:04: Also es ist nicht so, dass das einfach immer nur alles die biologische Familie war.

00:38:11: Aber sie waren stärker abhängig von der Konjunktur und natürlich mit Pest.

00:38:15: Und wir sind auch immer noch im Zeitraus, z.B.

00:38:18: des dreißigjährigen Krieges.

00:38:20: Diese Krisen haben natürlich einen Namen Einfluss auf eben, wie viel Nahrung ist vorhanden.

00:38:26: Auch wie viel Arbeit ist vor handen und in Zeiten wo die Konjunktur gut ist geht es diesen Leuten in der Regel auch relativ gut.

00:38:35: wenn sie schlecht ist dann hat man halt eben diese Puff von nicht die reichere Person haben.

00:38:40: ich sag so immer muss ich das noch ein bisschen vorstellen wie viele Krisen kann man überleben bevor man eben einen sozialen Abstieg erlebt und dann in die Armut?

00:38:52: Es sind Leute aus reicheren Ständen weniger an der Pest gestorben.

00:38:58: Also ich kann das anhand von meiner Studie per se nicht beantworten, aber es gibt interessante historische Studie aus Frankreich, aus Dijon.

00:39:07: Das ist zwar zum schwarzen Tod, aber die Prozesse sind ein bisschen ähnlich und die haben Steuerdaten ... also die Leute nach Steuerstärke untersucht Und was sie dort festgestellt haben eben das finanzielle Puffer hatte definitiv einen Einfluss.

00:39:26: Aber, und das ist das was ich besonders interessant finde an dieser Studie die stärkste die höchste Mentalität hat Personen die nach die tieferen Steuerklassen angehörten und noch nicht so lange in der Stadt wohnhaft waren.

00:39:45: Und das hat natürlich auch damit zu tun, eben wenn wir haben wieder über die Maßnahmen gesprochen und dass da eben auch ein Netzwerk sehr wichtig ist.

00:39:53: Also dass sich die Gemeinschaft gegenseitig unterstützen kann und wenn man dieses Netzwerk nicht unbedingt hat oder – das ist natürlich auch die andere Frage – das Netzwerk vielleicht auch nicht so gewünscht ist also gerade wenn man von außen kommt kein Bürgerrecht hat.

00:40:07: Die Leute haben sich natürlich trotzdem gegenseitung unterstützt aber das ist je nach.

00:40:14: Ich bin mir nach Zeit auch nicht unbedingt immer so willkommen gewesen bei der Oberigkeit.

00:40:19: Also da kommt dann eben auch diese Vorstellung von Ehrhaftigkeit und wer verdient Unterstützung, und wer nicht kommen, dann eben noch ins Spiel.

00:40:32: Auf diesen Punkt möchte ich noch eingehen aber also Noch mehr das Bild irgendwie klarbekommen.

00:40:39: Heute haben wir Spitäler, wir haben soziale Hilfe und so weiter... Wie sah damals denn die Gesundheits- und Sozialversorgung aus?

00:40:49: Also eben vieles fand... Besonders für die Gesundheitsversorgungen fand ein großer Teil in der Familie statt bzw.

00:40:58: man hat den Arzt auch ins Haus geholt.

00:41:02: Das kann man natürlich nur bis zu einem gewissen finanziellen Niveau, ja.

00:41:09: Ja, Niveaux genau.

00:41:10: und aber es gab ihm das Spital an den Schwellen, dass dann eben später zum Bürgerspital wird und da das Boot kostenlose Behandlung für Leute mit Bürgerrecht also der Stadt- und der Landschaft

00:41:29: an.

00:41:30: Und ich meine sonst musste dann halt der Arbeitgeber musste sonst für die Kosten aufkommen oder eben man selbst.

00:41:41: Okay, und welche Rolle haben da Kirchen- oder Wohlstandsvereine gespielt?

00:41:48: Also Kürchen sind zu diesem Zeitpunkt zumindest was ich für Basel weiß nicht mehr so wichtig.

00:41:54: Man wollte diese Fürsorge und auch den Karitas genannten, den man aus dem Mittelalter kennt, ein bisschen als diese individuelle Karitas beenden und eben die auch in städtische Hand geben, dass die Stadt eben entscheiden kann wer ehrwürdige und eben unwürdige Arme sind.

00:42:16: Und das sind jetzt historische Begriffe, die auch verwendet werden und da geht es eben darum wer hat den richtigen Lebenslauf oder eben auch das richtige Bürgerrecht um.

00:42:29: weil die meisten dieser Programme waren eben auch nur für Bürger- und Bürgerinnen zugänglich.

00:42:36: Für Frauen ist das eben, dass man sie nach ihren Beziehungen gefragt hat.

00:42:42: Also illegitime Kinder oder sexuelle Beziehung ohne Heirat.

00:42:50: Bei Männern ging es vor allem um ihre Fähigkeit als Versorger.

00:42:57: Da ging es um Arbeitsfähigkeit und Frauen haben dann komischerweise Eben von der Vorstellung.

00:43:07: in dieser, ich nenne es mal Kosmologie wurden Frauen häufiger als ehrwürdig arm erachtet.

00:43:17: Im Formen so Witwen und Weißen.

00:43:21: dieses Gedanke bei dem für Männer ist zum Teil sehr schwierig war Unterstützung zu bekommen weil eben Arbeitsunfähigkeit was heißt das genau?

00:43:28: Und man musste schon sehr krank sein oder wirklich stark körperlich beeinträchtig, dass man da als herrwürdig Arm gelten konnte.

00:43:39: Und das heißt nicht, dass Frauen es deswegen irgendwie einfacher hatten.

00:43:42: aber dieser speziellen Intersektion scheint die Stadt mehr Angebote gehabt zu haben.

00:43:52: Sie haben eben vorher die Ehre erwähnt auch das Ansehen kommt dabei ins Spiel.

00:44:00: Also man könnte auch sagen, das ist irgendwie so mehr ein gesamtheitliches Bild des Menschen im sozialen Sinne.

00:44:08: Aber dennoch also wie war das motiviert?

00:44:11: Wie müssen wir uns diesen Wertekotext vorstellen?

00:44:18: Das stellt sich eine große Frage an!

00:44:21: Es ist natürlich eben die Position in der Gesellschaft.

00:44:27: Die setzt sich aus ganz vielen verschiedenen Aspekten.

00:44:29: zusammen im Geschlecht.

00:44:32: Aber auch Beruf, also es gibt auch würdige und unwürdige Berufe oder unehrhafte Berufer, ich meine Prostitionen ja aber Latrinen putzen zum Beispiel

00:44:43: auch.

00:44:44: Und solche Dinge das sind auch Dinge die eben man versucht hat sich ein bisschen aus dem Stadtbild fernzuhalten.

00:44:49: Also teilweise eben so dass man in der Nacht arbeiten musste.

00:44:54: Aber eben was anderes natürlich ist Diese Ehre ist auch etwas, das man auch immer wie konstant erhalten muss.

00:45:01: Wobei ich sagen würde eben für Frauen war es schwieriger weil sie im Grunde die Ehre nur verlieren konnten wenn man es so anschaut.

00:45:10: Während eben Männer hatten da würde ich sagen ein bisschen mehr Spielraum bis sie Ehre erhalten und gewinnen können.

00:45:18: aber eben dass es so... Da würde ich auch sagen wir wissen Historiker definitiv mehr als ich.

00:45:25: Aber das beeinflusst natürlich eben viele Fähigkeiten und man Zugang zu etwas erhält

00:45:30: oder nicht.

00:45:31: Ja, aber ich kann zusammenfassen wenn ich arm bin auch durch Geburt Ich bin selber schuld?

00:45:38: Ja also es ist definitiv etwas dass auch auftritt.

00:45:43: Also der Begriff selbst verschuldete Armut Ist etwas was man findet.

00:45:50: Es ist natürlich schwieriger aus der heutigen Perspektive, dass dann... ja also ich hadere auch ein bisschen damit.

00:46:04: Ich sage auch ehrlich, ich kann das nicht so neutral betrachten wie es vielleicht andere Menschen tun wenn sie dieses Thema untersuchen.

00:46:17: Ja, ich hänge jetzt doch noch spontan eine Frage an.

00:46:20: Also hängt das irgendwie auch mit dem Mit der Reformation zusammen, also bei Calvin gibt es ja dieses Bild.

00:46:29: Also du führst ein gutes Leben wirtschaftlich weil du eben auch seelisch ein gutes leben fürst in der hinwendung zu gott.

00:46:39: Also das hat sicher diese Dinge stark beeinflusstig.

00:46:45: eben wie gesagt, ich weiß jetzt nicht, wie relevant spezifisch Kahlwin für Basel ist.

00:46:51: Aber die Reformation also auch wieder das Armenwesen oder das Fürsorgewesen dann im Verlauf der Neuzeit, also der frühen Neu-Zeit vor allem verändert wurde, ist natürlich stark durch ... Die Reformation bedingt man eben noch diese Idee dass man eben diese Individuelle, weil das ist ja diese eben mittelalterliche katholische Gedanke.

00:47:17: Dass man individuell Almosen gibt und sich dadurch eben für das jenseits vorbereitet und sich ein paar gute Punkte holt sozusagen.

00:47:31: Und das will man eben also spezifisch in der Reprimonition dann eben aufheben.

00:47:35: Also mit dem Fegefeuer wird man ja nicht mehr Und ich denke, das hat dann eben schon einen starken Einfluss wie man es betrachtet.

00:47:44: Es ist natürlich gleichzeitig noch so und wir haben diese vielen Krisen in der frühen Neuzeit inklusive immer auch die kleine Eiszeit, die ja eben diese unbeständigen Wetterbedingungen verursacht.

00:47:56: Das hat wahrscheinlich immer auch zur Folge, dass eine Teil höhere Anzahl an Menschen vorhanden ist, die almosend bedürftig wären.

00:48:08: Die Stadt hat sich dann überlegt, wie man damit umgeht.

00:48:13: Also ich denke das spielt sicher auch eine Rolle ohne dass jetzt eben da spielen sich ja noch viel mehr Faktoren mit dabei.

00:48:19: Ich denke das sollte man auch nicht vergessen, dass es halt auch rein geht.

00:48:22: Wie geht man damit damit um?

00:48:24: Dass man viele Menschen hat die Hilfe benötigt.

00:48:38: Ihre News also ihre Studie hat sofort ein breites Echo in den Medien gefunden.

00:48:44: Was denken Sie, warum interessieren uns die Pestgeschichte und Röhre Jahrhunderte?

00:48:52: Also ich denke jetzt mal der schwarze Tod selbst hat ja eine starke Faszination.

00:48:58: also ich denke er ist auch stark in unserem kulturellen Gedächtnis verankert.

00:49:04: oder so eben auch diese Eben der schwarze Tod, das ist ja die Pest im Mittelalter zum vierzehnten Jahrhundert.

00:49:10: Aber trotzdem associieren wir damit auch zB diese Pestmasken und ich denke eben dass viel einfach auch drin da haben wir sofort irgendwelche Bilder von einer Katastrophe und dass wir jetzt selbst so eine Pandemie erlebt haben.

00:49:30: Das spielt schon auch... damit hinein wie jetzt zumindest die Forschung dazu auch wieder neu wahrgenommen werden kann.

00:49:40: Sie haben das mit Corona schon mal erwähnt, also wie bringen sie das?

00:49:48: Was sie da festgestellt haben aus dem siebzehn Jahrhundert mit der Corona-Pandemie zusammen?

00:49:56: Bei mir war es eigentlich ungekehrt.

00:50:00: Also ich habe meine Arbeit angefangen, bevor Covid gekommen ist.

00:50:09: Also ich war eigentlich voll dran als die Pandemie uns erreicht hatte und das hat mich dann sehr stark beeinflusst.

00:50:21: Zum einen habe ich ganz viele Dinge einfach erst besser verstehen können.

00:50:28: also plötzlich hatten wir diese Diagramme, die ich aus den Quellen kenne auf unserem eigenen Fernsehbildschirm.

00:50:37: Also das hat alles zum einen mal sehr nahe gebracht und gleichzeitig habe mich dann natürlich auch ein bisschen damit auseinandergesetzt wie diese Pandemie unsere Gesellschaft beeinflusst hat.

00:50:49: und wer war bis sonst betroffen?

00:50:51: Und da eben hab' ich die moderne, halt diesen auch klinische Studien aber auch eben sozial wissenschaftliche Studien, wie eben wer ist besonders.

00:51:06: Also welche Berufsgruppen zum Beispiel?

00:51:09: In den USA sind es zum Beispiel Fast Food Worker die besonders betroffen waren.

00:51:15: Hohe Infektionszahlen und leider auch hohe Sterbezahlen.

00:51:19: Und das liegt daran dass die Räume sehr schlecht belüftet sind also man sich dann dort auch leicht angesteckt hat und gleichzeitig auch eine Gruppe von Leuten die eben sehr wenig kranke Krankentage hatte, also eben dieser soziale Komponente dass man schon gerne sich isoliert hätte aber eben nicht konnte weil man sonst seinen Job verloren hätte.

00:51:41: Und vor allem dieses Beispiel hat mich dann auch beeinflusst solche Sachen auch für mein Sample genauer zu untersuchen und da auch in den Quellen nach Hinweisen zu suchen ob es da ähnliche Prozesse gibt.

00:52:03: Ja, da muss ich Sie fragen.

00:52:04: Was lerne wir aus Geschichte?

00:52:06: Oder lernen wir nur so weit wie es dann uns irgendwie... ...wirtschaftlich betrifft?

00:52:15: Ich meine das hängt ja auch davon ab, wie wir mit Geschichten interagieren.

00:52:19: also inwiefern wollen wir aus der Geschichte lernen.

00:52:26: Ich denke es ist sehr hilfreich sich anzusehen eben was Das sind frühere Prozesse und inwiefern auch welche Konzepte haben da gewirkt.

00:52:37: Und welche Leute sind dann eben von einem gewissen Zugang ausgeschlossen gewesen?

00:52:45: Weil es für mich heißt das einfach, dass ich dann auch in der Gegenwart auf gewisse Dinge stärkeren Fokus legen kann.

00:52:54: Also ist ein Perspektivenwechsel neben einem heute Inputs geben kann, wie wirken bei uns für Konzepte.

00:53:05: Was sind die neutral ausgedrückt Differenzierungsmerkmale?

00:53:10: Die brauchen wir heute und das für gewisse Menschen schwieriger ist sich an diese Maßnahmen halten zu können.

00:53:20: Und wie können wir sie schützen?

00:53:23: Das ist natürlich für mich schon etwas, wo man sehr viel lernen kann.

00:53:29: Und auch meine Medizin ist natürlich, eben wie sich das Pest genommen verändert hat, ist natürlich auch interessant als ... Wie sich Viren und Bakterien sind jetzt ja, so wie sozusagen sehr konkret.

00:53:44: aber das hilft natürlich auch der heutigen Verordnung wenn sie, ich mein die Pest existiert immer noch.

00:53:51: Sie ist anders als die Mittelalterliche oder auch die noch älteren Pestwellen.

00:53:56: Aber auch das sind natürlich alles Aspekte, die für uns heute immer noch relevant sein können.

00:54:06: Sie würden sich wünschen dass wir mehr aus dem Vergleich mit früheren Zeit lernen

00:54:12: werden?

00:54:13: Also ich denke da gibt es einfach sehr viel... Dass uns einfach auch zeigen im.

00:54:19: Dinge müssen ja nicht immer bleiben wie sie sind.

00:54:21: Das ist eigentlich das was ich in Geschichte vor allem auch sehe.

00:54:24: Da ist sehr viel Diversität Auch sehr viel Ideenreichtum und auch einfach Menschen, die überlebt haben.

00:54:33: Also wir haben jetzt vor allem über die Toten gesprochen aber das sind auch viele Menschen die überleben haben Und ich glaube dass eben auch diese Lebensfreude, die jemand war wenn man sich zu sehr mit dem Tod beschäftigt bisschen vergessen geht.

00:54:46: Ich finde ich eben eigentlich genauso wichtig und wenn wir versuchen das Leben besser zu beschreiben Da finden wir eigentlich vor allem auch sehr viel Leben.

00:54:58: Das hilft uns eben auch, dass Dinge nicht so bleiben müssen wie sie sind und wir können unsere Zukunft ja auch gestalten.

00:55:07: Und das ist das, worum Geschichte für mich so wichtig ist.

00:55:11: Das ist ein sehr schönes Schlusswort!

00:55:13: Frau Rindlisbacher ganz herzlichen Dank, dass Sie da teilgenommen haben an diesem Podcast.

00:55:22: Auf Prime News hören und auf den sonst gängigen Portalen.

00:55:27: Wir wünschen einen guten Tag!

00:55:32: Sie hören Uni-Ball, der Wissenschaftspodcast auf Prime News im Gespräch mit Menschen die Wissen schaffen – in Zusammenarbeit mit der Universität Basel und präsentiert von Interpharma.

00:55:47: wir forschen weiter.

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